... welcome to Fiji!
Freitag, 27. Mai 2011
Sonntag, 22. Mai 2011
Es grünt...
... auch im Winter!
Letzten Sonntag habe ich die Südinsel nach fast 5,5 Monaten verlassen. Es wurde dort zunehmend echt kalt. Dort ist der Winter schon fast angekommen.
Ich hab am Sonntag die Fähre von Picton nach Wellington genommen und in Wellington noch eine Nacht verbracht. Am Montag bin ich dann von Wellington mit dem Bus nach New Playmouth gefahren, zum Mt. Taranaki. Mt. Taranaki ist ein Vulkan und einer der gleichförmigsten auf der ganzen welt, hat eine fast perfekte Kegelform. Leider hab ich von dem 2500m hochen Vulkan so gut wie nichts gesehen, weil das Wetter echt schlecht war. Montag und Dienstag hat es gestürmt und geregnet. Ich habe also nichts gemacht. Am Mittwoch war es dann nur noch leicht bewölkt und die Sonne schien mal wieder und ich bin dann ein wenig spazieren gegangen. In New Plymouth gibt es einen wunderbaren großen park mit einem kleinen zoo, wo man umsonst rein kann. Der park war wirklich wunderschön und das Wetter hat wie gesagt auch mitgespielt. Ich bin dann zu einem Lookout hab sogar ein wenig vom Berg gesehen... Naja 1/3 ca, weil Mt. Taranaki war trotzdem in Wolken gehüllt.
Am Donnerstag bin ich dann mit dem Bus von New Playmouth nach Tauranga gefahren und habe dort nur eine Nacht verbracht um dann am Freitag zur Coromandel Peninsula zu fahren. Um genau zu sein nach Whitianga.
Hier ist das Wetter auch mal wieder angenehmer. Es ist warm und die Sonne scheint. Samstag war es noch ein bisschen bewölkt, aber heute, am Sonntag ist echt schönes Wetter. Nur inzwischen hat mich die Reisemüdigkeit eingeholt. Es ist wunderschön hier und das Wetter ist super und gestern am Samstag bin ich auch ein wenig spazieren gewesen. Aber ich hab genug gesehen und möchte einfach nur entspannen und ich denke jetzt eher: Muss ich da wirklich noch hoch, oder muss ich diesen walk wirklich noch machen, oder ist diese bootstour pflicht.
Ich liebe Neuseeland und für euch alle klingt das wohl total unverständlich, aber ich kann gerade nicht mehr. Ich möchte mich jetzt in mein Flugzeug nach Fiji setzten, nochmal ein bisschen was anderes sehen und dann nach Hause kommen.
Morgen am Montag fahr ich noch nach Thames, liegt auch noch hier auf der Coromandel Peninsula. Eigentlich gibt es dort nichts, aber wie gesagt, ich möchte einfach nur ein wenig entspannen, bevor ich dann Mittwoch nach Auckland fahre und am Freitag, 27.05. nach Fiji fliege.
Das hier ist mein letzter Blogeintrag aus Neuseeland. Der nächste wird wohl von zu Hause über Fiji folgen.
Wie man lesen und sehen kann hab ich den 8 Monaten sehr viel erlebt und so viele schöne Landschaften gesehen. Man kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen, außer das es die richtige Entscheidung für mich war hier nach Neuseeland zu kommen!
Samstag, 14. Mai 2011
Christchurch und der...
... Tranz Alpine Zug.
Am Donnerstag bin ich dann von Oamaru direkt nach Christchurch gefahren. Und wer hätte das gedacht, am donnerstag schien doch tatsächlich mal die sonne seit langem mal wieder für mich :) Aber es war extrem windig, wenn sogar schon fast stürmisch.
Da mein Bus erst um 15 Uhr gefahren ist, hab ich mein Zeugs noch im Hostel gelassen und hab nochmal ein paar fotos bei sonnenschein gemacht :)
In Christchurch bin ich dann erst abends angekommen und es war dunkel, deswegen hab ich nicht all zu viel von der kaputten stadt gesehen. Aber hier und dort waren Häuser wirklich komplett eingestürzt oder sie waren abgesperrt, weil sie einsturzgefährdet sind.
Am nächsten morgen, am Freitag, wurde ich dann in aller frühe am hostel abgeholt und zum Bahnhof in Christchurch gebracht. Auf dem Weg dahin sind wir am Citykern vorbei gefahren und das war wirklich schrecklich. Die zufahrtsstraßen zum Kern sind komplett gesperrt und was dort an Häuser noch steht... eigentlich nichts. Der ganze stadtkern ist so gut wie eine Geisterstadt und das war dann ein sehr beklemendes Gefühl an den Runinen vorbei zu fahren.
Am Bahnhof angekommen hab ich mein Ticket mit meinem sitzplatz bekommen und um 8:15 Uhr ging dann die etwas über 200km lange fahrt von Christchurch nach Greymouth los. Leider war es bewölkt... später hat es geregnet... ich hab leider, vorallem auf der hinfahrt fast nichts gesehen. Die Wolken hingen so tief, das wir teilweise in sie reingefahren sind etc. Aber naja... Hinter dem Arthurs Pass, wo die Westküste anfängt, ist ein Ort der pro jahr 7-8m regen hat. In Canterburry, also die Region um Christcurch sind es 1-2m regen pro Jahr. Also darf ich mich eigentlich nicht beschweren.
Auf dem Rückweg war es immer noch bewölkt, aber ich ein wenig 'Berge' gesehen, weil die Wolken nicht mehr so tief hingen, aber trotzdem... ja... war nicht so berauschend. Was ich so gesehen habe war wunderschön und ich glaube bei guten Wetter ist es definitiv eine der schönsten Bahnstrecken der Welt.
Dann noch ein paar lustige dinge. Auf der Strecke hat man mal 20 Tunnel passiert. Bei mir waren es nur noch 17. Die Neuseeländer haben sich mal entschlossen kurzerhand ein bisschen den Berg abzutragen wo der Tunnel liegt und ja... dann hat man eben kein Tunnel mehr. Auch eine Methode.
Und die Bahn hier in NZ wird mit Diesellocks betrieben, also keine Hochspannungsleitungen. Deswegen haben wir, als wir aus Greymouth zurück gefahren sind mitten in der Wallachei angehalten, wo dann eine Schlussklasse an den Bahnschienen stand und haben die mal eben eingesammelt. Das ist Neuseeland sag ich euch!
So jetzt paar Fotos, erst noch von Oamaru und dann vom Tranz Alpine.
Inzwischen bin ich in Picton und werde morgen, am Sonntag die Fähre zurück nach Wellington nehmen. Von dort dann am Montag nach New Playmouth zum Mt. Taranki.
Dienstag, 10. Mai 2011
Süß, putzig, knuddelig, knuffig...
... Dunedin und Oamaru! (nicht die Städte)
Letzte Woche Montag bin ich dann von Te Anau direkt nach Dunedin gefahren und hab mal wieder ein bisschen 'Großstadtluft' geschnuppert. Ganze 110.000 Einwohner hat Dunedin. Der Wahnsinn sag ich euch. Und es gibt dort sogar Ampel, weil es dort ein paar mehr Straßen als nur eine Mainstreet mit allen geschäften gibt ;)
Zudem ist Dunedin eine Studtenstadt also bin ich dort gar nicht aufgefallen, bis ich den Stadtplan zur orientierung rausgeholt habe :D
Das Hostel war sehr central gelegen, was sehr schön war, 1 min bis zur großen Bibliothek, 2 min bis zum Stadtkern (Octagon), 2 min bis zur Einkaufsstraße, 5 min bis zum nächsten Supermarkt. Herrlich.
Der einzige doofe war. Unter dem Hostel war ein Club, dh jede nacht Musik bis 2 Uhr nachts, und da die hier in Neuseeland nur so eine leichtbauweise kennen, hab ich das immer gehört. Und auch sonst war das Hostel einfach nur okay... Aber ich habs ja überlebt ;)
Am Dienstag bin ich dann direkt ins Otago Museum gegangen. In Neuseeland ist der Eintritt im regelfall frei für die Museen. Manchmal muss man für Sonderausstellungen dann eintritt zahlen.
Das Otago Museum war sehr cool. Es gab dort eine kostenlose Austellung übers Gesicht. Und am anfang konnte man von sich selber ein Foto machen und das konnte man dann an verschiedenen stationen modifizieren. Sehr sehr lustig und interessant.
Auf der Dunedin Peninsula gibt es die einzig Weltweite Kolonie von Royal Albertrossen die auf Festland brüten. Natürlich hatten die auch einen ausgestopften Royal Albertros im Museum und die sind riesig. Okay die erreichen auch eine Flügelspannweite von bis zu 3,5 Metern, aber die sind so groß wie meine Katzen zu Hause, wenn nicht größer Oo
Dann gab es noch eine Sonderausstellung über den tropischen Regenwald und da ich Regenwald total genial finde, hab ich $9 (4,50€) dafür gezahlt. Zum schluss ist man noch in einen Schmetterlingsgarten gekommen. Ich hab ein paar Fotos gemacht, aber es hat sich am Anfang ein wenig schwierig gestaltet, weil dort eine Temperatur von 25°C war und eine Luftfeuchtigkeit von 80%. Mein Kameraobjektiv ist dann immer beschlagen ^^
Später bin ich dann noch in die Schokoladenfabrik von Cadbury. Cadbury ist DIE schokoladenmarke hier in Neuseeland und ist echt gut muss ich sagen. Die Tour war jetzt aber nicht so gut wie ich es mir erhofft hatte, weil Tafeln zb in Australien produziert werden... aber war trotzdem interessant und man hat zwischendurch schokolade bekommen :D
Mittwoch hab ich mir dann die First Church of Otago und die St. Joseph's Cathedral angeguckt. Mal ein paar ältere Bauten in Neuseeland. Ist man ja etwas anderes aus Europa gewöhnt.

Von links oben im Uhrzeigersinn: First Church of Otago, St. Joseph's Cathedral, Knox Church, St. Paul's Cathedral
Aber man konnte so viel trinken wie man wollte für 45 min indem man sich immer selber am zapfhahn bedienen konnte :D
Am Donnerstag abend bin ich dann nochmal ins Otago Museum, weil dort ein kostenloser Vortrag über die Geschichte der Chemie war. 2011 ist das Jahr der Chemie und deswegen hat das Otago Museum in Kooperation mit der Uni von Otago 4 Vorträge, jeweils Donnerstag im Mai, über die Chemie organisiert. Ich war beim ersten Vortrag und der ging über die Geschichte der Chemie. Sehr interessant, gut präsentiert und ich hatte ein aha momente ;)
Sonntag bin ich dann Oamaru gefahren. Oamaru ist die Hauptstadt der Pinguine in Neuseeland.
Sonntag abend bin ich direkt zur Blue eyed Penguin (Zwergpinguin) kolonie gegangen. Es ist dort so, das die sozusagen einen Zaun um den Bereich gebaut haben, wo die Pinguine abends aus dem wasser kommen und dann zu ihren Rastplätzen watscheln und man muss dann $20 um dort hin zu dürfen und um das anzusehen. Hab ich natürlich bezahlt. Und es war echt tool. Die müssen so eine Rampe aus felsen hoch und dann hüpfen und watscheln die da so lang und die sind sooooooooooooooooooooooooo putzig! Ich will auch einen Pinguin. Pinguine sind einfach Ultimativ toll! Jeder sollte einen haben :D
Da ich recht lange da war und wir dann schlussendlich nur noch 5 leute waren ist auch ein pinguin direkt an uns vorbei gelaufen. Wenn man still ist und ruhig steht dann bemerken die einen nicht, weil sie auch nicht so gut sehen können. Einfach nur knuffig.
Heute, am Dienstag, bin ich dann zur Yellow Eyed Penguin (Gelbaugenbpinguin) Kolonie gegangen. War ein ca 30min langer Fußmarsch, aber es ist dafür kostenlos ^^
Man steht dann oben auf einer Klippe und guckt auf einen Strand und dort kommen dann die Pinguine aus dem Wasser und gehen zu Büschen etc um dort dann über nacht zu ruhen.
Ich hab 'leider' nur 3 Stück gesehen, aber ich hab welche gesehen und diesmal auch Fotos gemacht. Bei den Zwergpinguinen war es verboten. Der unterschied: Zwerpinguine kommen bei Dämmerung zurück und wenn man dann mit Blitz fotografiert erschrecken sie sich und laufen zurück ins wasser und das möchte man ja nicht.
Gelbaugenpinguine kommen ca 1-2 Stunden vor Dämmerung aus dem Wasser zurück an Land.
Donnerstag geht es dann nach Christchurch für 2 Nächte, wahrscheinlich inklusive Nachbeben... Am Freitag nehm ich dann den Tranz Alpin Zug nach Greymouth und zurück nach Christchurch. Drückt mir die Daumen das ich gutes wetter habe!
Sonntag, 1. Mai 2011
Sprachlos...
... Milford Sound und anderes!
Am Montag bin ich vom Franz Josef Gletscher weiter an der Westküste runter nach Wanaka gefahren. Wanaka liegt aber wiederum ein wenig im Landesinneren. Wanaka liegt direkt am Lake Wanaka. Im Sommer ist der See ein beliebtes Ziel, im Winter die umliegenden Skigebiete. Da ich im Herbst da war, war es ruhig. Ich bin am Dienstag ein wenig am See entlang gegangen und hab die Landschaft und Ruhe genossen. Mehr hab ich auch nicht gemacht ;)
Am Mittwoch bin ich dann nach Queenstown gefahren. Queenstown hat gerade mal 10.000 Einwohner, aber die hälfte der Stadt besteht aus Kneipen. Dafür ist Queenstown auch berühmt. Ich bin erstmal halb gestorben auf dem Weg zum Hostel. Mein Hostel lag an einem Hang... Keine Ahnung wie viel % Steigung die Straße hatte, aber es war definitiv im zweistelligen bereich und dann noch mit meinem ganzen Gepäck *ächz* Aber ich habs ja überlebt ;)
Donnerstag hab ich mir Queenstown ein wenig angeguckt und ja. Ist ganz nett. Aber mehr auch nicht für mich. Keine Ahnung, ob es daran liegt, das ich evtl alleine unterwegs bin oder ob ich einfach den Charme nicht entdeckt habe. Keine Ahnung. Später hab ich dann den besten Burger Neuseelands bei Fergburger gegessen und er war echt gut.
Ich war noch in einem Vogelpark der... ja... wie beschreibt man das am besten?! Sehr klein war (wie die 'Städte' in Neuseeland ^^), aber dafür war der Eintritt teuer. In 45 min ich rum und ich bin langsam gegangen, ABER ich hab einen lebenden Kiwi gesehen. Und der Eintritt wird vorallem dafür verwendet die Kiwis weiter zu züchten und vor den Aussterben zu bewahren. Mir war gar nicht bewusst, das Kiwis so groß sind. Sind so groß wie ein Hühnchen (und ich weiß jetzt wer bei dem Wort Hühnchen lacht :P).
Um mal ein paar zahlen zu nennen. Bevor die Besieldung Neuseelands vor ca 250 Jahren begonnen hat, haben hier in Neuseeland ca 15.000.000 Kiwis gelebt. Heute sind es nur noch 70.000. Hört sich jetzt erstmal gar nicht so schlimm an, 70.000. Aber die 70.000 verteilen sich auf 5 verschiedene Kiwiarten. Und von zb einer Art die an der Westküste der Südinsel lebt gibt es nur noch ca 150 Tiere.
Am Freitag bin ich dann mit Miriam, die in meinem Zimmer im Hostel war, auf den Bob's Peak mit der Gondel gefahren. Ist ein Berg direkt bei Queenstown und man hat eine fantastische Aussicht. Wir sind dann noch auf der Spitze ein wenig rumgelaufen, haben den Paragleidern beim starten zugeguckt und haben die Aussicht genossen. Später waren wir dann noch Pizza essen und dann bin ich auch früh ins Bett, weil mein Bus am nächsten tag um 7 Uhr gefahren ist.
Es ging nach Te Anau. Te Anau liegt am Lake Te Anau (wie ihr merkt haben sie es hier mit den Namen und Seen ;)) und der Lake Te Anau ist der zweit größte See Neuseelands nach dem Lake Taupo auf der Nordinsel.
Ich hab abens noch eine Tour zu den Glowworm Caves (Glühwürmchen Höhlen) gemacht. Sehr spannend und das spannend ist ernst gemeint!
Ich habe viel über die Glühwürmchen gelernt, was ich vorher noch nicht wusste. Aber erstmal zu der Höhle selber. Die Höhle hier am Lake Te Anau ist noch sehr sehr jung, ca 12.000 Jahre alt. Und die Höhle wächst noch weiter! Durch die Höhle fließt ein Fluss, der leicht säurehaltig ist und so weiter den Stein abträgt und den Kalkstein auflöst und so wächst die Höhle ständig. Da die Höhle auch noch so jung ist, gibt es keine Stalagmiten oder Stalagtiten. Die brauchen etwas länger um zu wachsen.
Die Höhle ist insgesamt ca 7km lang, wir sind gerade mal 200 m weit rein.
Am Ende setzt man sich in ein Boot und der Guide zieht einen dann weiter rein. Es ist dann komplett dunkel und dann guckt man nach oben und es sieht aus wie ein Sternenhimmel. Überall sind leuchtende Punkte zu sehen. Der Wahnsinn. Das war echt sowas von beeindruckend.
Und jetzt noch ein paar Klugscheißerfakten zu den Glühwürmchen ;)
Je hungriger ein Glühwürmchen, desto heller leuchtet es. Und im übrigen essen bei dieser Glühwürmchen art hier nur die Larven etwas. Die erwachsenen Tiere, die aussehen wie etwas größere Mücken haben gar keine Mundwerkzeuge mehr um zu essen. Die erwachsenen Weibchen leben bis zur Eiablage, die Männchen ca 5 Tage. Die erwachsenen Tiere Leuchten auch noch, aber nur um das andere Geschlecht anzulocken.
Das Leuchten ist allerdings nur ein Nebenprodukt der Ausscheidungen. Es ist eine chemische Reaktion mit dem Enzym Luziferase.
Und jetzt noch etwas zu den Larven. Die Larven spinnen Fäden, die von der Decke in die Höhle reinhängen. An diesen Fäden sind kleine Tropfen die klebrig sind. Kann man sich wie Spinnenseide vorstellen. Dann sitzen die larven an der Decke und leuchten und Insekten die jetzt in der höhle rumfliegen, denken zb es sei der Himmel, fliegen nach oben und verfangen sich dann in den klebrigen Fäden. So fangen die Larven ihr Futter.
Alles in allem ein sehr interessanter Ausflug.
Am Sonntag bin ich dann zum Milford Sound gefahren. Auf diese Tour freu ich mich eigentlich schon seit Monaten, weil alle sagen, es ist DAS highlight einer Neuseelandreise.
Der Milford Sound liegt im Fjordland National Park und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.
Von Te Anau führt nur eine Straße bis zum Milford Sound, von wo man dann meistens noch ein Schiff nimmt um eine Tour durch den Milford sound zu machen.
Und alleine schon die Straße von Te Anau bis zum Milford Sound ist der Wahnsinn. Unser Busfahrer meinte, er findet, die Strecke ist schöner und beeindruckender als zum Grand Canyon in Arizona. Und er ist die Strecke schon x mal gefahren!
Als wir Te Anau verlassen haben, haben wir das erste mal im Eglinton Valley halt gemacht. Es ist eine Ebene und man sieht im Hintergrund langsam schon die Berge.
Der nächste Stop war dann bei den Mirror Lakes. Und warum die so heißen, könnt ihr auf meinen Fotos sehen. Der Tag war perfekt, kein Wind oder Regen, nur ein paar Enten haben die Ruhe der Wasseroberfläche gestört, aber da die Enten vom aussterben bedroht sind, will ich mal nicht meckern ;) (sry für meinen sarkasmus).
Dort ging es dann weiter bis zum MonkeyCreek/Lyttle's Flat von wo man einen schönen Ausblick auf den Upper Hollyford und die Darren Mountains hat.
Dann ging es durch den Homer Tunnel (bin ich die einzige die bei den Namen an die Simpsons denken muss?) der 1,2km lang ist und auf der anderen Seite erwartet einen ein fantastischer Anblick. Unser Busfahrer meinte zu uns, macht die augen zu und als wir dann aus dem Tunnel raus waren. Ja einfach der Wahnsinn. Ich kanns gar nicht beschrieben.
Dann gab es noch einen Stop an den Chasm. The Chasm sind beeindruckende Feslformationen, die durch den Cleddau River entstanden sind.
Dann waren wir schlussendlich auch am Milford Sound angekommen und haben uns auf unser Schiff begeben.
Sofort fällt einem ein Berg ins Auge, der Mitre Peak. Laut dem Guide, der meist fotografierteste Berg Neuseelands ;)
Und ja... der Milford Sound ist einfach nur Wahnsinn. Diese Landschaft... ich kann es eigentlich gar nicht beschreiben, oder was heißt eigentlich? Ich kann es nicht beschreiben. Es ging an Bergen und Wasserfällen vorbei bis zur Tasman Sea. Auf dem Weg haben wir noch ein paar Seelöwen gesehen und manchmal kann man sogar Delfine sehen.
Aber guckt euch einfach die Bilder an ;)
Morgen geht es nach Dunedin bis Freitag, mal wieder ein wenig Großstadtluft schnuppern (110.000 Einwohner).
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